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Aktuelle Nachrichten
CDU muss Partei der Generationengerechtigkeit bleiben und für die Rente mit 67 einstehen
13.01.2012 12:03
Gemeinsame Erklärung der Jungen Union und der Senioren-Union zur Rente mit 67
(SL, RH) Zur aktuellen Debatte um die Verlängerung der Lebensarbeitszeit und die Rente mit 67 äußern sich nun auch die Vorsitzenden der größten politischen Nachwuchs- und der größten politischen Seniorenorganisation in Niedersachsen Sebastian Lechner und Rainer Hajek.
"Aus Sicht der Senioren-Union und der Jungen Union Niedersachsen ist am Jahreswechsel 2011/12 mit dem ersten Schritt zur Verlängerung der Lebensarbeitszeit ein wichtiger Abschnitt zur Bewältigung des demografischen Wandels erreicht worden. Der Einstieg in die Rente mit 67 ist die logische und richtige Konsequenz aus der Tatsache, dass wir heute eine erfreulich längere Lebenserwartung haben und demzufolge länger Altersbezüge bekommen. Richtig ist auch, dass diese Anpassung der Lebensarbeitszeit nicht abrupt, sondern schrittweise bis zum Jahre 2029 geschieht. Es ist ein erster richtiger Schritt. Weitere, gerade in Sachen Ertüchtigung des Arbeitsmarktes für Ältere, damit tatsächlich alle bis 67 arbeiten könnten, müssen folgen", so der Landesvorsitzende der Senioren-Union Rainer Hajek und JU-Chef Sebastian Lechner.
Hajek sieht in dem jetzt erfolgten Einstieg auch ein Signal an die nachwachsende Generation, diese nicht über Gebühr mit den Auswirkungen der Altersentwicklung zu belasten. "Und dieses Signal ist ein gutes Zeichen an die jungen Menschen in unserem Land und gut im Sinne der Generationengerechtigkeit", so Lechner.
Nicht zufrieden zeigt sich die Vertretung der jungen und älteren Generation in der CDU mit den bisher bestehenden Möglichkeiten, wirklich bis 67 arbeiten zu können. „Hier bedarf es noch weiterer Anstrengungen von Politik und Arbeitgebern hin zu adäquaten Lösungen. Auch wenn der Beschäftigungsanteil Älterer erkennbar zugenommen hat, gibt es auf diesem Sektor noch viel zu tun“, betonen Hajek und Lechner.
„Es ist aber auch unsere Aufgabe den Dialog der Generationen zu fördern. Gerade bei spannenden Themen wie der Zukunft Europas müssen Ältere und Jüngere gehört werden und sich gemeinsam artikulieren“, so die beiden Vorsitzenden weiter. Hierzu soll ein Generationengipfel beider Vereinigungen in Hannover Ende April 2012 beitragen.
2012 Jahr gegen Altersdiskriminierung
Jemand sei für irgendetwas „zu jung“ oder „zu alt“ – das hat bestimmt schon jeder einmal gehört.
Für die Senioren-Union innerhalb der CDU in Niedersachsen, Anlass auf das Jahr 2012 als Jahr gegen Altersdiskriminierung hinzuweisen. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat dieses erklärt.
Rainer Hajek, Vorsitzender der Senioren-Union in Niedersachsen:
„Diskriminierung aufgrund des Alters kann Menschen in jeder Lebensphase begegnen und entscheidet mitunter über Berufserfolg und persönliche Verwirklichung.“
Egon Müller, Vorsitzender der Senioren-Union im Landesverband Oldenburg begrüßt diese Entscheidung und verweist auf die Aktionswoche im Vorfeld des EU-Tages der Solidarität zwischen den Generationen am 29. April 2012 hin.
Müller: „Aktionen sind in allen Bereichen möglich und können durch Institutionen aller Art durchgeführt werden“.
In der Aktionswoche sollen Veranstaltungen durchgeführt werden, die den Dialog zwischen den Generationen anregen und dem Thema Altersdiskriminierung zur öffentlichen Aufmerksamkeit verhelfen.
Ausgewählte Aktionen können von prominenten Botschafterinnen und Botschaftern des Themenjahres besucht werden.
Für beide steht fest, dass sich mit dem Älterwerden auch Chancen bieten.
Statt von der „alternden Gesellschaft“ sprechen die Seniorenvertreter lieber von einer „Gesellschaft des längeren Lebens“.
„Erfahrung, Kompetenz und Einsatzbereitschaft von Senioren haben zwischenzeitlich einen höheren Stellenwert bekommen“, so die Vorsitzenden
2012-01-09 16:22:00


