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Pressemitteilungen der Senioren-Union
Banken sollen Zinssatz eins zu eins an Kunden weitergeben
Billiges Geld kommt von Europa
Hannover.- Die deutschen Banken, die sich zum historisch niedrigen Zinssatz von einem Prozent Geld von der Notenbank leihen können, sollen diese günstigen Zinsen eins zu eins weitergeben. Das hat jetzt die Senioren-Union Niedersachsen in Hannover gefordert. Die Europäische Zentralbank pumpt zum Monatsende erneut billiges Geld in den Markt. „Diese Entscheidung soll die Liquiditätsversorgung des Bankensystems sichern, die Kreditvergabe ankurbeln und die Erholung der Wirtschaft unterstützen“, erklärte kürzlich der Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Triechet. Dass sich die deutschen Banken damit billiges Geld leihen können, hat die Senioren-Union zum Anlass ihrer Forderung genommen.
Denn schon jetzt häufen Banken Zinsgewinne aus den von der Bundesregierung bereitgestellten finanziellen Hilfen an, ohne dass die Bankkunden davon profitieren. „Sollten die Banken nach dem 30. September 2009 mit dem geliehenen Geld der Steuerzahler in ihrer unverantwortlichen Geldpolitik fortfahren und Bankkunden wie Privatkunden, Mittelständler, Handwerker oder ältere Menschen nicht die gesunkenen Zinsen weitergeben, erwartet die Senioren-Union der Bundesregierung ein sofortiges Einschreiten“, erklärte der Landesvorsitzende der Senioren-Union Niedersachsen, Rolf Reinemann jetzt in Hannover. Erforderte die Bürger, die sich betroffen fühlen, auf, sich unverzüglich mit einer schriftlichen Beschwerde an die Bankenaufsicht zu wenden. Durchschriften sollten mit gleicher Post an die Verbraucherzentralen gehen. Ferner empfiehlt die Senioren-Union nachdrücklich, dass sich die Betroffenen auch an ihre Bundestagsabgeordneten wenden.
Schließlich erinnert der Landesvorsitzende Reinemann an den Antrag, den die Senioren-Union Niedersachsen kürzlich an den Parteitag der CDU in Niedersachsen gestellt hat und in dem die CDU aufgefordert wird, die Bundesregierung unter der Bundeskanzlerin Angela Merkel aufzufordern, gegen solche Banken vorzugehen, die nur ihre unverhältnismäßige Gewinnmaximierung zum alleinigen Ziel ihrer Bankpolitik machen. „Wucher ist keine gemeinwohlorientierte Politik, die nach dem Grundgesetz die Sozialverpflichtung des Eigentums fordert“, erklärte Rolf Reinemann abschließend.
2009-09-07 22:44:00


