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Pressemitteilungen der Senioren-Union
Berliner Mauer bleibt Symbol kommunistischer Menschenverachtung
Steinernes Mahnmal gegen alle Formen des Linksextremismus
Aus Anlass des Jahrestages der Errichtung der Berliner Mauer am 13. August 1961 hat der Landesvorstand der Senioren-Union Niedersachsen auf seiner Sitzung am 12. August 2009 in Hannover dieses „Bauwerk“ als „Symbol kommunistischer Menschenverachtung „ und „Steinernes Mahnmal gegen alle Formen des Linksextremismus“ bezeichnet.
Ein DDR-Regime, das aus Gründen purer Machterhaltung unzähligen Menschen dauerhaften Trennungsschmerz bereitet, sie ihrer Freiheit beraubt und den in Jahrhunderten gewachsenen Organismus einer Millionenstadt im Herzen Europas gewaltsam auseinanderreißt, hat ein für alle Mal die Grundlagen humanitärer Lebensgestaltung verlassen. Politische Probleme im 2o. Jahrhundert in Zentraleuropa mit dem Bau einer Mauer zu lösen ist eine der absurdesten und inhumansten Ideen der Nachkriegszeit. Demgemäß standen die Deutschen in Ost und West den Ereignissen des 13. August 1961 fassungslos und mit völligem Unverständnis für die Veranlasser gegenüber und empfinden die Berliner Mauer bis heute als steinernes Mahnmal gegen alle Formen des Linksextremismus.
Vor diesem Hintergrund betrachten es die Mitglieder der Senioren-Union Niedersachsen als Akt historischer Gerechtigkeit, dass die Mauer heute - fast schon zu weitgehend - aus dem Berliner Stadtbild verschwunden ist. Denjenigen, die bei dem verzweifelten Versuch ihrer Überwindung ihr Leben verloren haben, gebührt jetzt und in Zukunft ihr ehrendes Andenken.
Deshalb lehrt uns die historische Erfahrung, alles zu tun, um linksextremen Kräften den Zugang zu verantwortlicher politischer Gestaltung zu verwehren. Ebenso wendet sich die Senioren-Union Niedersachsen gegen die Versuche der Linken, den Bau der Berliner Mauer als unerlässlichen Akt zur Selbsterhaltung der DDR zu rechtfertigen. Bezeichnenderweise musste eine grobe Unrechtsmaßnahme der Erhaltung eines Unrechtsstaates dienen!
2009-08-13 22:46:00


