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Pressemitteilungen der Senioren-Union
Senioren müssen sich stärker einmischen
Gründung einer Stadtvereinigung der Senioren-Union in Norden – Reinemann: Gegen die Union der Generationen ist nichts zu machen
Aurich/Norden.- Ein stärkeres Einmischen in Entscheidungsprozesse auf allen politischen Ebenen hat der Landesvorsitzende der Senioren-Union der CDU in Niedersachsen, Rolf Reinemann, anlässlich der Gründung einer Stadtvereinigung der Senioren-Union in Norden (Ostfriesland) gefordert. „Wenn Demokratie ein Prozess ist, der durch Mehrheiten entschieden wird, so sind die Senioren auf jeden Fall bei Wahlen und bei der Wahlbeteiligung die stärkste Gruppe. Dieses wird offensichtlich von den Funktions- und Mandatsträgern nicht zur Kenntnis genommen oder nicht gewollt“, sagte Reinemann vor den. Gründungsmitgliedern. Deshalb forderte er, dass die Geschlossenheit und die Solidarität, die ihren besonderen Ausdruck in der Senioren-Union findet, stärker von den Senioren selbst gelebt werden. „Nur so können wir gemeinsam sicherstellen, dass die Interessen wirklich für und durch deren politische Vertreter, nämlich die Senioren-Union und ihre Funktionsträger, überzeugend vertreten werden, unabhängig von der Verfügung über Mandate“,. sagte Reinemann weiter.
„Wenn wir uns unserer Stärke und Geschlossenheit bewusst sind, können wir jede politische Veranstaltung für uns nutzen. Und wenn dann noch die Union der Generation dazu kommt, also Jung und Alt gemeinsam an einem Strang ziehen, werden die Entscheidungsträger mit Mandat, sicher erkennen, das gegen die Union der Generationen nichts zu machen ist.“ Dabei wies der Chef der Senioren-Union auf die wichtigen Felder der Politik hin, wie Daseinsvorsorge, Krankenhausplanung und -entwicklung. Zentralisierung und Spezialisierung könne nicht die alleinige Antwort sein.
Der Landesvorsitzenden der Senioren-Union Niedersachsen rief die Mitglieder der neuen Stadtvereinigung in Norden sowie auch die Vertreter der Kreisvereinigung der Senioren-Union Aurich auf, sich insbesondere mit dem Thema Wohnen im Alter, Entwicklung einer seniorengerechten Infrastruktur in den Städten und Gemeinden des Landkreises Aurich und seines Umfeldes zu befassen, also mit dem Erhalt von ortsnahen Einkaufsmöglichkeiten, dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), dem lebenslangen Lernen, barrierefreien Bereichen in den Kommunen und Maßnahmen gegen die Einsamkeit der älteren Mitbürger. Gleichzeitig forderte Reinemann seine Zuhörer auf, gerade im Jahr 2010, dem 20. Jahr der Wiedervereinigung, sich den Schulen als Zeitzeugen zur Verfügung zu stellen; denn gerade die Senioren-Union der CDU in Niedersachsen habe sich die Vermittlung der jüngsten deutschen Geschichte auf ihre Fahnen geschrieben. Reinemann betonte: „Nur wenn man weiß, woher man kommt, weiß man, wohin man geht“ Eine objektive Information sei das beste Mittel gegen den Rechtextremismus, aber auch gegen die Linke sowie den Linksextremismus in unserem Lande. Diese träten immer noch als Verführer, gerade der jüngeren Menschen, auf. Dies, erklärte Reinemann, müsse mit den Mitteln der wehrhaften Demokratie ein Ende haben. „Wir als ältere Generation tragen für unsere Kinder und Enkelkinder eine besondere Verantwortung.“
2009-12-05 22:39:00


