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Pressemitteilungen der Senioren-Union
Senioren-Union: Mehr Gewicht für "aktivierende Pflege"
Strenge Kontrollen der Alten- und Pflegeeinrichtungen begrüßt – Es geht um den verdienten Lebensabend
Hannover.- „Die Senioren-Union der CDU in Niedersachsen begrüßt die strengen Kontrollen der Alten und Pflegeheime durch den medizinischen Dienst der Krankenkassen.“ Das erklärte der Landesvorsitzenden der Senioren-Union Niedersachsen, Rolf Reinemann, jetzt in Hannover. „Es ist zu begrüßen, dass die Prüfungsergebnisse der Öffentlichkeit mitgeteilt werden. Nach unseren Erkenntnissen kann man zwar generell mit der Qualität der Pflegeeinrichtungen in Niedersachsen zufrieden sein, aber es gibt auch Einrichtungen, die den geforderten Standards nicht entsprechen“, sagte Reinemann weiter. Daher sei der Ruf nach mehr Qualitätskontrolle in den Einrichtungen verständlich. Diese Einrichtungen gehörten in erster Linie auf den Prüfstand, fordere deshalb die Landessenioren-Union; denn es gehe bei der Pflege um Menschen und deren Schicksal.
Aber die Prüfung der Pflegeeinrichtungen könne nur ein nächster Schritt sein. „Wir fordern für alle Alten- und Pflegeeinrichtung die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001. Wenn diese Normen erfüllt sind, kann davon ausgegangen werden, dass die Leistungen in der Pflege, der Wohn- und Betreuungsqualität, so wie die medizinische Versorgung den geforderten Stan-dards entsprechen“, betonte der Chef der Senioren-Union. Auch die dringend notwendige Zuwendung sei damit in der Regel gewährleistet. Die so zertifizierten Einrichtungen der Alten- und Pflegeeinrichtungen hätten sich dennoch immer wieder einer Prüfung durch den Medizinischen Dienst zu stellen. Nur so sei sichergestellt, dass unseren älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger in den Einrichtungen ein angenehmes und zufriedenes Leben gesichert ist.
„Wir fordern aber auch, dass zukünftig der „aktivierenden Pflege“ mehr Aufmerksamkeit und Gewicht verliehen wird“, sagte Reinemann, „damit - vorausgesetzt das Medizinstudium wird um den Teil der „aktivierenden Pflege“ genauso ergänzt wird, wie die Ausbildung der medizinischen Hilfsberufe - auch Menschen mit einer höheren Pflegestufe, wieder in eine niedrigere Pflegestufe zurückgestuft werden können. Es geht also um unsere älteren Mitmenschen, die einen angenehmen Lebensabend verdient haben.“ Damit verbunden sei die ständige, durch den Staat effektiv organisierte Sicherstellung der Überprüfungen dieser Qualitätssicherung bzw. des Qualitätsmanagements und die stetige Weiterentwicklung der Pflege. Darauf hätten unsere Seniorinnen und Senioren nicht nur einen gesetzlichen, sondern auch einen moralischen Anspruch, stellte Reinemann für seine Landesvereinigung abschließend fest.
2009-12-01 22:39:00


