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14.01.2021, 20:15 Uhr | Text und Layout: LPS Holm Eggers; Titelbild: CDU
„Sachlichkeit vor Eitelkeit: Sozialministerium soll Kommunen die Informationsarbeit überlassen“
Rainer Hajek (Bockhorn) ist entsetzt und empört über den Umgang mit den „über-80-jährigen“!
Der Landesvorsitzende der Senioren-Union Niedersachsen, Rainer Hajek, hält das Verfahren der Information der „über-80-jährigen“ über die Impftermine durch das Sozialministerium für verfehlt und abwegig.


„Die Bürgerinnen und Bürger dürfen von unserem Landessozialministerium erwarten, dass sie ordentlich und zeitnah in der Krise informiert werden“, unterstreicht Hajek.

Rainer Hajek kritisiert damit den Weg des Niedersächsischen Sozialministeriums, dass die Information der Impfberechtigten aufgrund datenschutzrechtlicher Gründe nicht mit Daten aus den Einwohnermeldeämtern geschieht. Für Hajek ist es absurd, Adressen von einem privaten Dienstleister einzukaufen, mit dem Wissen, dass diese Daten nicht vollständig sind.

„Wieso greift man nicht auf die von den Kommunen angebotene dezentrale Lösung mithilfe der Einwohnermeldeämter zurück?“, fragt Hajek. So könnte man gewährleisten und sicherstellen, dass die von der Ständigen Impfkommission priorisierten Impfberechtigten, auch tatsächlich über den Impfablauf und die Möglichkeit, sich Termine geben zu lassen, informiert werden. Die Kommunen würden über ein umfassendes Melderegister mit allen wesentlichen Daten und Informationen verfügen.

Hajek weiter: „Mit der Strategie des Sozialministeriums wird nicht nur in Kauf genommen, dass viele Senioren nicht wissen, wie und wann sie geimpft werden oder wie sie zu den Impfzentren gelangen. Die niedersächsische Sozialministerin, Frau Carola Reimann, MdL riskiert damit auch, dass viele Senioren erst gar keine Informationen erhalten und sich deswegen die Impfungen weiter verzögern!”